Interkommunale Anstalt Limeco

Limeco wurde 1959 gegründet und befindet sich im Besitz der Gemeinden Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil a.d.L., Schlieren, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen. 

Limeco Geschäftsbericht 2017

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Limeco heizt Ihr Haus, versorgt Sie mit Strom, verwertet Ihren Kehricht und reinigt Ihr Abwasser.

85'000 Tonnen brennbaren Abfall pro Jahr verwertet Limeco in der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) thermisch: Hauskehricht aus 38 Zürcher und Aargauer Gemeinden sowie Bau- und Industrieabfall. Hinzu kommt Schlamm aus der eigenen Abwasserreinigungsanlage. Bevor er verbrannt wird, fault er drei Wochen lang in riesigen Silos aus. Dabei bildet sich energiereiches Klärgas, das Blockheizkraftwerke in Strom und Wärme umwandeln. Aus Klärgas gewonnener Strom ist in seiner Ökobilanz dem Wind- und Solarstrom ebenbürtig.

Die Abwärme der KVA speist das Regiowärmenetz: CO2-neutrale Heiz- und Prozesswärme für Dietiker Wohn-, Geschäfts- und Industriegebäude. Dank dem klimaschützenden Heizsystem lassen sich jährlich mehrere Millionen Liter Heizöl einsparen.

Sogar mit Abwasser lässt sich ökologisch heizen: Eine Wärmepumpe nutzt die Temperatur des Limmattaler Abwassers und heizt den ganzen Dietiker Stadtteil Limmatfeld, in dem bis zu 5’000 Menschen wohnen und arbeiten. Die sogenannte kalte Fernwärme macht eine Million Liter Heizöl überflüssig, was einer Substitution von 2’640 Tonnen CO2 entspricht.

Auch der Limmattaler Bioabfall ist Quelle von erneuerbarer Energie: Pflanzlicher Gartenabfall sowie Speise- und Rüstabfall aus der Küche werden separat gesammelt und zentral verwertet im neuen Vergärwerk auf dem Areal des Zürcher Klärwerks Werdhölzli. Die 1’300 Tonnen Bioabfall aus der Stadt Dietikon erzeugen rund 140'000 Kubikmeter Biogas, das ins Erdgasnetz eingespiesen wird. Es hat den gleichen Energiegehalt wie 80'000 Liter Heizöl.