Das war 2017
Die Standortfrage stand klar im Zentrum des Geschäftsjahrs 2017. Mit dem geplanten Landkauf des benachbarten Coop-Areals zeichnet sich eine Lösung ab.

Das kantonsübergreifende Projekt EVA (Effiziente Verwertung von Abfall) wurde beerdigt. Die Betreiber der Kehrichtverwertungsanlagen Turgi, Buchs und Dietikon (Limeco) fanden keinen Standort für eine gemeinsame Grossanlage. Limeco konnte sich stattdessen mit der Coop-Genossenschaft über den Kauf des direkt an die heutige KVA angrenzenden Grundstücks einigen. So kann Limeco die dringend benötigten Landreserve sichern. Das letzte Wort hat das Stimmvolk. 

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Für Geschäftsführer Patrik Feusi ist der Landkauf eine einmalige Chance.

Ums Jahr 2035 erreicht die heutige KVA das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Ein Ersatzneubau am heutigen Standort ist wirtschaftlich kaum tragbar und nicht sinnvoll. Alleine die Ausfallkosten während der Bauarbeiten würden rund 100 Millionen Franken betragen. Zudem grenzt das heutige Areal direkt ans schützenswerte Flachmoor Schachern. Das Coop-Areal ist aus vielen Gründen bestens geeignet für einen Ersatzneubau. 

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Sanierungen und technische Optimierungen prägten das Geschäftsjahr der Abwasserreinigungsanlage.

Gereinigte Abwassermenge 2008 bis 2017

Das Bevölkerungswachstum im Einzugsgebiet hält an: 2017 reinigte die Abwasserreinigungsanlage (ARA) von Limeco 12,39 Millionen m3 Mischwasser von 80'281 Einwohnern. Darauf reagiert die ARA mit technischen Optimierungen und Infrastrukturmassnahmen: Optimierung der Biofiltration, Sanierung der Kanalisation in der Fahrweid und Lancierung des Leuchtturmprojekts Power-to-Gas.

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Die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) wandelt sich von der strom- zur wärmegeführten Anlage.

Angelieferter brennbarer Abfall 2008 bis 2017

Die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) von Limeco verwertete total 91'319 t brennbaren Abfall bei einer konstant hohen Verwertungskapazität. Der Entschlacker wurde erneuert und die Primärluftzufuhr verbessert. 

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Die Trägergemeinden haben entschieden, auch die rechte Seite des Zürcher Limmattals mit Regiowärme zu erschliessen.

Absatz heisse Regiowärme 2008 bis 2017

Limeco Regiowärme ist eine Erfolgsgeschichte: 2017 konnten 39 neue Wärmelieferverträge mit einer Anschlussleistung von 6,1 MW abgeschlossen werden. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 3’100 t gegenüber Heizöl. 

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Organisation und Führung: angeschlossene Gemeinden, Kontrollorgan, Verwaltungsrat, Revisionsstelle, Mitarbeitende sowie Tätigkeit der Organe.