6500 Tonnen Bioabfall aus dem Limmattal
Die Limmattaler Bevölkerung sammelt rund 6500 Tonnen Bioabfall pro Jahr. Aus dem Küchen- und Gartenabfall wird saubere Energie, mit der sich der Wärmebedarf von rund 300 bis 400 Haushalten decken lässt.
Die Limmattaler Bevölkerung sammelt rund 6500 Tonnen Bioabfall pro Jahr. Aus dem Küchen- und Gartenabfall wird saubere Energie, mit der sich der Wärmebedarf von rund 300 bis 400 Haushalten decken lässt.
Bioreste sind einfach zu schade, um entsorgt zu werden. Denn Bioabfall besteht aus nachwachsenden Rohstoffen und ist Quelle von erneuerbarer Energie. Indem Sie die Bioabfallsammlung in Ihrer Gemeinde nutzen, fördern Sie CO₂-neutrale Energie: Aus Bioabfall wird Biogas, mit dem sich umweltfreundlich heizen lässt.
Kurze Videoanleitung: So einfach sammeln Sie Ihren Bioabfall.
Die Limmattaler Bevölkerung sammelt rund 6500 Tonnen Bioabfall pro Jahr. Aus diesem Küchen- und Gartenabfall entsteht im Vergärwerk von Biogas Zürich CO₂-neutrales Biogas – genug, um den Energiebedarf von rund 300 bis 400 durchschnittlichen Schweizer Haushalten zu decken. Wer die Gratis-Bioabfallsammlung in der Gemeinde nutzt, reduziert die eigene Kehrichtmenge um bis zu einem Drittel und spart damit gutes Geld.
Die Sammelkosten sind mit der Abfallgrundgebühr gedeckt. Sie bezahlen nicht mehr als bisher. Im Gegenteil: Sie sparen gutes Geld! Weil sich dank der Bioabfallsammlung Ihre Kehrichtmenge um bis zu einem Drittel verringert, brauchen Sie weniger Gebührensäcke. Die Bioabfallsammlung ist also ein doppelter Gewinn – für Sie und für die Natur.
Biogas Zürich betreibt an der Stadtgrenze das modernste Vergärwerk der Schweiz. Hier landet der Bioabfall aus dem Limmattal. Im geschlossenen Bioreaktor (Fermenter) hausen Milliarden von Bakterien. Für sie sind Rasenschnitt, Kartoffelschalen und Käserinden ein gefundenes Fressen: Die Mikroorganismen wandeln den organischen Abfall in energiereiches Biogas, hochwertige Düngeprodukte für die Landwirtschaft sowie Kompostprodukte und Erdenmischungen für Privathaushalte. Die regionalen Kompost- und Erdenprodukte können Sie das ganze Jahr über direkt bei Biogas Zürich kaufen und für Ihren Garten oder Balkon nutzen.
Der kompostierbare Bioabfallbeutel nach EN 13432 ist erkennbar am aufgedruckten Gittermuster und im Handel unter den Bezeichnungen «CompoBag», «Composack» oder «Biobag» erhältlich. Auf einer industriellen Kompostierung verrottet er innerhalb von 90 Tagen.
Bioabfallbehälter sind in vielen Fachmärkten und Online-Shops erhältlich. Ideal sind Behälter mit Lüftungsschlitzen. Ohne Luft beginnt Bioabfall rascher zu faulen und zu stinken – deshalb ist ein belüfteter Behälter die erste Wahl. Legen Sie den Boden mit Zeitungspapier aus oder spannen Sie einen kompostierbaren Bioabfallbeutel ein. Das Zeitungspapier gehört dann allerdings in den Kehricht.
Den Bioabfallcontainer gibt’s in verschiedenen Grössen. Informieren Sie sich in Ihrer Wohngemeinde.

Das ist Bioabfall und darf in die Bioabfallsammlung. Disclaimer: Bild mit KI generiert
Küchen- und Haushaltsaball
Pflanzlicher Gartenabfall

Das ist kein Bioabfall und darf nicht in die Bioabfallsammlung. Disclaimer: Bild mit KI generiert
Besonders tückisch sind Produkte aus «biologisch abbaubarem» Material, z.B. kompostierbare Kaffeekapseln, Einweggeschirr aus Maisstärke oder Verpackungen aus 100 Prozent Faserstoff. Auch wenn es draufsteht: Sie gehören nicht in den Bioabfall! Der Grund: Sie sehen aus wie gewöhnlicher Abfall und lassen sich im Vergärwerk nicht von echten Bioresten unterscheiden. Selbst im privaten Kompost verrotten sie über Jahre nicht zuverlässig. Geben Sie solche Produkte deshalb in den Hauskehricht. Einzige Ausnahme ist der kompostierbare Bioabfallbeutel mit Gitterdruck (EN 13432) – ihn erkennt das Vergärwerk problemlos.
Leider landet auch Plastik im Vergärwerk. Was besonders zu schaffen macht: Raschelsäcke, wie sie von den Grossverteilern für ein paar Rappen an der Kasse abgegeben werden. Die werden als «umweltfreundlich» angepriesen, was viele zur Annahme verführt, die Säckchen liessen sich ohne Bedenken im Bioabfall entsorgen. Ein Irrglaube: umweltfreundlich heisst nicht automatisch kompostierbar!
In den Bioabfall gehören Küchenabfälle wie Rüst- und Speisereste, Kaffee- und Teesatz, Eierschalen, Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Dazu kommt pflanzlicher Gartenabfall wie Rasen- und Heckenschnitt, Laub und Schnittblumen. Nicht in den Bioabfall gehören Plastik, Glas, Metall, Kehrichtsäcke, Katzenstreu, Hundekot, Asche, Steine, Erde, verpackte Lebensmittel sowie Kaffeekapseln aller Art – auch sogenannt kompostierbare. Einzige zugelassene Verpackung ist der kompostierbare Bioabfallbeutel mit Gittermuster nach Norm EN 13432.
Die Bioabfallsammlung ist gratis: Die Sammelkosten sind bereits mit der Abfallgrundgebühr gedeckt. Sie bezahlen also nicht mehr als bisher, im Gegenteil – weil sich Ihre Kehrichtmenge dank der Bioabfallsammlung um bis zu einem Drittel verringert, brauchen Sie weniger Gebührensäcke und sparen gutes Geld.
Der Bioabfall aus dem Limmattal gelangt zu Biogas Zürich an die Stadtgrenze, ins modernste Vergärwerk der Schweiz. Im geschlossenen Bioreaktor wandeln Milliarden von Bakterien den organischen Abfall in energiereiches Biogas, hochwertigen Dünger für Landwirtschaft sowie Kompost- und Erdenprodukte für Privathaushalte um. Aus den rund 6500 Tonnen pro Jahr entsteht so CO₂-neutrale Energie für etwa 300 bis 400 Haushalte. Die Kompost- und Erdenprodukte sind das ganze Jahr über im Vergärwerk erhältlich.
Erlaubt ist ausschliesslich der kompostierbare Bioabfallbeutel nach EN 13432, erkennbar am aufgedruckten Gittermuster. Im Handel ist er unter Bezeichnungen wie «CompoBag», «Composack» oder «Biobag» erhältlich. Dieser Beutel verrottet in der industriellen Kompostierung innerhalb von 90 Tagen und wird vom Vergärwerk problemlos erkannt. Gewöhnliche Plastiksäcke – auch die als «umweltfreundlich» angepriesenen Raschelsäckchen der Grossverteiler – gehören nicht in den Bioabfall, sondern in den Hauskehricht.
Leeren Sie Ihren Sammelbehälter regelmässig in den Bioabfallcontainer und waschen Sie ihn häufig aus. Ein kompostierbarer Bioabfallbeutel nach EN 13432 mindert die Geruchsbildung zusätzlich. Werfen Sie Fleisch- und Fischreste erst kurz vor der Sammlung in den Container, pressen Sie den Bioabfall nicht zusammen und stellen Sie den Container an einen schattigen, kühlen Ort. Eine Abdeckschicht aus Häcksel, Steinmehl oder Kaffeesatz bindet Feuchtigkeit und Gerüche.
Produkte aus «biologisch abbaubarem» Material wie kompostierbare Kaffeekapseln, Einweggeschirr aus Maisstärke oder Faserstoff-Verpackungen gehören trotz Aufdruck nicht in den Bioabfall. Der Grund: Sie sehen aus wie gewöhnlicher Abfall und lassen sich im Vergärwerk nicht von echten Bioresten unterscheiden. Selbst im privaten Kompost verrotten sie über Jahre nicht zuverlässig. Geben Sie solche Produkte deshalb in den Hauskehricht. Die einzige Ausnahme ist der Bioabfallbeutel mit Gitterdruck nach EN 13432.
Bestimmte invasive Neophyten gehören nicht in den Bioabfall, sondern ausschliesslich in die Kehrichtverwertung. Dazu zählen die ganze Pflanze von Ambrosia, Riesenbärenklau und Schmalblättrigem Greiskraut, die Rhizome des Japanknöterichs sowie die Wurzeln von Essig- und Götterbaum. So verhindern Sie, dass sich diese Pflanzen über den Kompost weiterverbreiten. Im Zweifelsfall hilft die Praxishilfe Neophyten des kantonalen Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL).