Kein gemeinsamer Standort für Aargauer und Zürcher KVA ab 2030 - Projekt EVA beendet

Vor einem Jahr haben wir gemeinsam mit den KVA Buchs und Turgi das Kooperationsprojekt EVA (Effiziente Verwertung von Abfall) gestartet, um die Möglichkeiten für den Bau einer künftigen gemeinsamen Anlage zu prüfen.

Die gemeinsamen Abklärungen zeigten, dass kein Standort für eine solche gemeinsame Anlage zur Verfügung steht. Aus diesem Grund haben die drei KVA gemeinsam beschlossen, das Projekt EVA zu beenden und die Idee einer kantonsübergreifenden Zusammenarbeit für die Kehrichtverwertung im Limmattal aufzugeben. Detaillierte Angaben dazu finden Sie in der Medienmitteilung.

Auch wir von Limeco bedauern, dass die angestrebte Zusammenarbeit nicht zustande kommt. Eine gemeinsame Anlage hätte sowohl ökonomisch als auch ökologisch interessante Möglichkeiten eröffnet.

Parallel zu den gemeinsamen Bestrebungen mit unseren Aargauer Kollegen haben wir aber auch die Planung einer selbstständigen Zukunft entschlossen vorangetrieben. Insbesondere ist es gelungen, uns mit der Coop-Genossenschaft über den Kauf des direkt an die heutige KVA anschliessenden Grundstücks zu einigen und damit die notwendigen Landreserven für die künftige Entwicklung zu sichern.

Die Stimmberechtigten der Limeco-Trägergemeinden werden am 10. Juni 2018 über diesen Kaufvertrag abstimmen. Die entsprechende Abstimmungsvorlage ist ausgearbeitet und wird in den nächsten Wochen den Exekutiven der Trägergemeinden vorgestellt.

In den kommenden Monaten werden wir Sie gerne über dieses Geschäft auf dem Laufenden halten. Wir danken Ihnen heute schon für Ihre entschlossene Unterstützung bei diesem wichtigen Schritt in die Zukunft – für Limeco und für die Ver- und Entsorgungssicherheit des Limmattals.