Recycling von Kunststoffabfällen im Bezirk Dietikon: Gemeinden prüfen die Einführung eines Kunststoff-Sammelsacks

Die Gemeinden des Bezirks Dietikon, Bergdietikon und Limeco erarbeiten ein Konzept für die separate Sammlung von Haushalt-Kunststoffen mit einem eigenen Sammelsack. Im Rahmen eines Pilotprojekts soll dem Bedürfnis der Bevölkerung nach einer separaten Sammlung und sinnvollen Wiederverwertung von Kunststoffabfällen Rechnung getragen werden.

In der Bevölkerung steigt das Interesse an einer separaten Sammlung und Verwertung von Kunststoffabfällen. Zu Recht, denn das konsequente Schliessen von Stoffkreisläufen – also das ganzheitliche Management und Verwerten von Materialströmen –  reduziert die Umweltbelastung und bringt damit einen ökologischen Mehrwert.

Dahinter steckt ein komplexes Gesamtsystem. Denn nur wenn der Kunststoffabfall richtig sortiert und verwertet wird, ist eine Separatsammlung für die Umwelt sinnvoll. Dazu gibt es Vorgaben des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL). Diese stellen sicher, dass die Stoffströme korrekt gelenkt und nachverfolgt und die Verwertungsquoten gemessen werden können.

Das Gremium «Konferenz der Gesundheitsvorstände und Gesundheitssekretäre des Bezirks Dietikon» (GVSBD), Bereich Abfallwirtschaft, koordiniert für die Gemeinden des Bezirks Dietikon eine einheitliche Abfallbewirtschaftung und Abfallentsorgung. Vertreter der GVSBD und von Limeco erarbeiten in den nächsten Monaten in einer eigens dafür eingesetzten Arbeitsgruppe ein detailliertes Konzept für die separate Sammlung von Kunststoffabfällen aus Haushaltungen und Betrieben mit einem eigenen Sammelsack.

 

Konferenz der Gesundheitsvorstände und Gesundheitssekretäre des Bezirks Dietikon (GVSBD)

Im Bereich Abfallwirtschaft der GVSBD organisieren sich die Gemeinden des Bezirks Dietikon sowie die Gemeinde Bergdietikon gemeinsam für eine einheitliche Abfallbewirtschaftung und Abfallentsorgung. Als Präsident amtet Andreas Kriesi, Stadtrat von Schlieren, das Sekretariat wird von André Thoma, Leiter Sekretariat der Werke, Versorgung und Anlagen der Stadt Schlieren, geführt.

Angeschlossene Gemeinden in der GVSBD sind: Aesch, Bergdietikon, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen.

Limeco

Als Regiowerk in Dietikon versorgt Limeco das Limmattal mit klimaschützender Energie. Mit rund 60 Mitarbeitenden betreibt Limeco dafür ein grosses Fernwärmenetz, das in den nächsten Jahren stark ausgebaut wird, sowie eine Abwasserreinigungsanlage und eine Kehrichtverwertungsanlage.

Die Trägergemeinden der Interkommunalen Anstalt Limeco sind: Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen.