Masterplanung 2050

Weissbuch 1 Limeco 2050

Generationenprojekt in eine nachhaltige Energiezukunft für das Limmattal lanciert: Anliegen der Trägergemeinden und Interessengruppen in einem Weissbuch abgebildet. 

Die Kehrichtverwertungsanlage und die Abwasserreinigungsanlage von Limeco müssen erneuert bzw. ausgebaut werden. Wesentliche Gründe sind das starke Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum im Limmattal. Der Kauf des benachbarten Industrieareals ermöglicht Limeco den Aus- und Neubau am Standort Dietikon.

Um die Bedürfnisse der Trägergemeinden und weiteren wichtigen Anspruchsgruppen in die Planung miteinzubeziehen, führte Limeco Dialoggespräche. Das daraus entstandene Weissbuch 1 stellt ein transparentes Gesamtbild dar und ist Richtschnur für die nächsten Entwicklungsschritte.

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Die Gründe für den Weissbuchdialog

«Die Kehrichtverwertungsanlage und die Abwasserreinigungsanlage von Limeco müssen erneuert beziehungsweise ausgebaut werden. Wesentliche Gründe sind das starke Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum im Limmattal und somit steigende Kapazitäten», sagt Stefano Kunz, Präsident des Verwaltungsrats. Der Kauf des benachbarten Industrieareals ermöglicht Limeco den Aus- und Neubau am Standort Dietikon. Um die Bedürfnisse der acht Trägergemeinden, des Kantons und von Naturschutzorganisationen in die Planung miteinzubeziehen, führte Limeco während eines Jahres Dialoggespräche. Das Ergebnis ist das Weissbuch 1 Limeco 2050.

Das Weissbuch als Arbeitsinstrument

TBF + Partner sind Generalplaner für komplexe Grossprojekte und begleiten Limeco in der Masterplanung 2050. Christoph Rothenhöfer ist spezialisiert für das Stakeholder Management. Er verrät, warum ein Weissbuch ein starkes Arbeitsinstrument ist.

Wasser, Energie, Natur und Zusammenleben

Das Weissbuch 1 Limeco 2050 ist quasi das Kind von Markus Bircher, Leiter Strategieprojekte bei Limeco. Er führte die Dialoggespräche und sagt: «Obwohl Bedürfnisse und Ansichten der Mitwirkenden unterschiedlich, teils gegensätzlich sind, haben sich vier gemeinsame Themen herauskristallisiert: Wasser, Energie, Natur und Zusammenleben.» Sie sind im Symbol des Kleeblatts dargestellt.

Vision des Limmattaler Energiezentrums

Bis 2050 ist das ganze Limmattal mit CO2-neutraler Energie versorgt. Das ist die Vision des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung von Limeco. Das Unternehmen befindet sich in der Transformation von der Entsorgerin zum Limmattaler Energiezentrum LEZ. Wie LEZ einen Beitrag zur Energie- und Klimawende leisten und das Limmattal vor einem Strom-Blackout schützen kann, erklärt Geschäftsführer Patrik Feusi am Plan des Multi-Energy-Hub.

So geht der Dialogprozess weiter

Nach dem Weissbuch ist vor dem Weissbuch: Anfang 2023 erscheint die zweite Ausgabe. Bis dahin arbeiten drei Projektteams mit Kompetenzen in Städtebau und Architektur, Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung an konkreten Lösungen. «Ihre Zwischenergebnisse werden in einem Echoraum mit den Mitwirkenden gespiegelt», so Markus Bircher, Leiter Strategieprojekte bei Limeco.