Ausbau Limeco Regiowärme

Das in Dietikon beheimatete Regiowerk Limeco baut das Regiowärmenetz massiv aus. Dank der Versorgung mit umweltfreundlicher Energie wird die regionale CO2-Belastung künftig um rund 67’000 Tonnen pro Jahr reduziert.

Grün = Erstausbau // Gelb und Orange = Gesamtausbau // Gelb = mit Gemeinden abzustimmende Vesorgungsgebiete

Grün = Erstausbau // Gelb und Orange = Gesamtausbau // Gelb = mit Gemeinden abzustimmende Vesorgungsgebiete

Häufig gestellte Fragen

Warum wird Regiowärme ausgebaut?

Das Limmattal ist eine Zukunftsregion: Bevölkerung und Wirtschaft wachsen, somit steigt auch der Wärmebedarf. Limeco Regiowärme kann einen grossen Teil decken, und zwar nachhaltig, da sie vorhandene Abwärme als Energiequelle nutzt. Abwärme ist CO2-neutral und gilt als gleichwertig wie erneuerbare Energie. Limeco Regiowärme substituiert im bewilligten Endausbau 23’000 Tonnen CO2 pro Jahr, weil viele kleine fossile Verbrennungsheizungen überflüssig werden.

Wer bezahlt den Ausbau von Regiowärme?

Den Ausbau der Wärmeversorgung im Limmattal bezahlt Limeco. Die Finanzierung erfolgt über Eigenmittel und mit Aufnahme von Fremdkapital.

Tragen die Steuerzahler ein finanzielles Risiko?

Das Risiko des Ausbaus trägt Limeco. Nach Schweizer Energiegesetz ist die Energieversorgung Sache der Energiewirtschaft und damit eine privatwirtschaftliche Tätigkeit. Limeco Regiowärme untersteht somit nicht dem öffentlichen Recht. Die Trägergemeinden haften mit ihrer Solidarbürgschaft deshalb nur beim Konkurs von Limeco. Das war bei einem öffentlich-rechtlichen Unternehmen aber noch nie der Fall.

Das Limmattal boomt und gehört zu den wichtigsten Entwicklungsgebieten der Schweiz. Die Bevölkerung wächst, die Zahl der Arbeitsplätze steigt und damit nimmt auch der Energiebedarf zu. Um diesen Bedarf zu decken, sind mit Blick auf die Energiestrategie 2050 des Bundes, neue umweltfreundliche Lösungen gefragt. Im Limmattal heisst diese Lösung Limeco Regiowärme.

Saubere Zentralheizung fürs Limmattal

Regiowärme wird nicht aus fossilen Brennstoffen erzeugt und muss auch nicht importiert werden: Sie nutzt die Abwärme der Kehrichtverwertungsanlage in Dietikon. Deshalb gilt sie als gleichwertig wie erneuerbare Energie und ist CO2-neutral. Regiowärme funktioniert wie eine riesige, saubere Zentralheizung. Sie wird aus regionalem Kehricht gewonnen und gelangt als heisses Wasser oder Dampf direkt ins Haus. Je mehr Gebäude angeschlossen sind, desto stärker wird die Limmattaler Luft entlastet und das globale Klima geschont.

Die Trägergemeinden von Limeco haben einen zukunftsweisenden Entscheid gefällt: In den kommenden Jahren wird das Versorgungsnetz massiv ausgebaut. In Etappen werden Dietikon und Spreitenbach, Geroldswil, Weiningen, Oetwil a.d.L, Unter- und Oberengstringen sowie Schlieren und Urdorf ans Regiowärmenetz angeschlossen.

Wirtschaftlichkeit gewährleistet

Limeco Regiowärme ersetzt fossile Brennstoffe wie Gas oder Öl und eignet sich zum Heizen, fürs Warmwasser sowie zum Kühlen. Und sie kommt aus der Region, muss also nicht Tausende von Kilometer weit hertransportiert werden. Die angeschlossenen Liegenschaften benötigen keine eigenen Gas- und Ölheizungen mehr, wodurch Kamine überflüssig und Feinstaub und Abgase minimiert werden. Das Limmattal ist prädestiniert für den wirtschaftlichen Betrieb eines eigenen, grossen Regiowärmenetzes: Zum einen wächst die Zahl potenzieller Abnehmer, sprich Liegenschaften und Unternehmen, zum anderen ist Limeco ein zuverlässiger und regional verankerter Energielieferanten. Im Jahr 2040 wird der CO2-Ausstoss im Limmattal dank Limeco Regiowärme jährlich um über 67’000 Tonnen reduziert.

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Aktuelle Baustellen

Übersicht der Strassen, in denen aktuell für Limeco Regiowärme gebaut wird. Fragen zu Baustellen? Wenden Sie sich direkt an den Bauleiter. Die Kontaktdaten finden Sie in der jeweiligen Baustellen-Info. 

Badenerstrasse Weiningen 13. Aug 2018 - 28. Feb 2019
Diverse Strassen Oetwil an der Limmat 15. Jan 2019 - 1. Okt 2019