Extrameile für die Energie- und Klimawende

Limeco macht die Energie- und Klimawende im Limmattal möglich. Dafür gehen wir die Extrameile über den Grundauftrag hinaus und holen dank schlauen technologischen Lösungen und innovativen Konzepten das fürs Klima Dringlichste aus Abfallverwertung und Abwasserreinigung heraus: CO₂-neutrale Energie.

Vision 2050

Die grösste Herausforderung besteht in der Dekarbonisierung der Schweizer Gesellschaft. Das heisst: den auf Öl und Gas basierenden Energieverbrauch umstellen auf erneuerbare Energien. Mit Energielösungen für Netto-Null realisiert Limeco ihre Vision: «Bis 2050 ist das ganze Limmattal mit CO₂-neutraler Energie versorgt.» Spätestens dann können die Menschen und Unternehmen im Limmattal durchgehend fossile durch klimaschonende Energie ersetzen.

Zeichen setzen mit innovativen Projekten

Der Grundauftrag der Trägergemeinden an Limeco lautet, «in den Bereichen Abfallwesen und Abwasserreinigung auf zweckmässige, möglichst wirtschaftliche, umweltfreundliche und gesetzeskonforme Weise Dienst- und Sachleistungen jeglicher Art zu erbringen».

Darüber hinaus hat sich Limeco verpflichtet, Lösungen für den menschengemachten Klimawandel umzusetzen und die 2017 beschlossene Energiestrategie 2050 des Bundes aktiv mitzugestalten. So will Limeco mit ihren Anlagen bestmöglich CO₂-neutrale Energie erzeugen und der Gesellschaft zur Verfügung stellen. Das schafft sie natürlich nicht im Alleingang. Limeco geht dazu Partnerschaften ein wie aktuell mit der Swisspower Green Gas AG oder dem Clean Tech Hub Dietikon.

Mit innovativen Vorzeigeprojekten wie der ersten industriellen Power-to-Gas-Anlage der Schweiz setzt Limeco Zeichen. 2021 besuchte Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Anlage. «Die Zukunft gehört den einheimischen erneuerbaren Energien und innovativen Technologien wie Power-to-Gas und Fernwärme – wie hier in Dietikon bei Limeco. Sie nutzen ohnehin vorhandenen Abfall und Klärschlamm, um daraus Energie zu gewinnen, und erleichtern die Speicherung», so die Energieministerin.

Wärme, Strom und Gas CO₂-neutral

In der KVA in Dietikon verbrennt Abfall bei rund 1000 Grad. Diese Energie nutzt Limeco, um Regiowärme zu produzieren und unterirdisch im Limmattal zu verteilen. Auch die ARA von Limeco stellt zusammen mit EKZ umweltfreundliche Energie her: Die Wärme des Limmattaler Abwassers heizt den Dietiker Stadtteil Limmatfeld. Mit der Verbrennungswärme aus der KVA betreibt Limeco einen Stromgenerator und speist den umweltfreundlichen Strom ins Netz ein. Mit dem Strom aus der KVA und dem CO₂ aus dem Klärgas produziert Limeco in der Power-to-Gas-Anlage grünes Gas. Es wird ins Erdgasnetz eingespeist.

Multi-Energy-Hub

Das zeigt, welcher Nutzen sich aus dem Zusammenspiel aller Anlagen von Limeco im Hinblick auf die Energie- und Klimawende ziehen lässt. Die Idee eines Multi-Energy-Hub geht über den Grundauftrag hinaus – genau diese Extrameile will Limeco zusammen mit Stakeholdern und der Limmattaler Bevölkerung gehen.