Heute für morgen: Masterplanung 2050

Saubere Umwelt, sauberes Wasser? Dafür braucht das Limmattal modernste Anlagen, die den Kehricht verwerten, das Abwasser reinigen und obendrein CO₂-neutrale Energie in Form von Wärme, Strom und Gas liefern. Die Anlagen von Limeco erreichen das Ende ihrer Lebensdauer und müssen bis erneuert beziehungsweise erweitert werden. Das sind die Meilensteine in der Masterplanung 2050.

Limeco Visions Grafik

2022 Testplanung Limmattaler Energiezentrum

Das Weissbuch 1 war der Auftakt für die Testplanung: Drei Studienteams erarbeiten Lösungsvorschläge für die Umsetzung des Generationenprojekts. Dies im Dialog untereinander sowie mit einem erstklassig besetzten Beurteilungsgremiums, dem neben renommierten Architektinnen und Architekten auch Vertreter der Standortgemeinde Dietikon und von Limeco angehören. Die Zwischenergebnisse werden im Echoraum mit den Anspruchsgruppen gespiegelt und liegen per Anfang 2023 in Form eines Syntheseberichts vor. Sie sind Grundlage für das Richtprojekt und damit für die Ausarbeitung des Gestaltungsplans.

2021 Transparenter Weissbuchdialog

Erst im Dialog zeigen sich die Standpunkte und Anliegen, die sich daraus ableitenden Perspektiven und Themenfelder sowie die zukünftigen Herausforderungen. Deshalb startete Limeco im Herbst 2020 einen erkenntnisreichen Prozess mit den Trägergemeinden Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Unterengstringen, Urdorf, Weiningen und weiteren wichtigen Stakeholdern. Erste Perspektiven und Ergebnisse für das Generationenprojekt Limeco 2050 sind im Weissbuch 1 transparent zusammengeführt.

2018 Kauf des Coop-Areals

Ein wichtiger Meilenstein war der Kauf des benachbarten Industrieareals, auf dem Coop eine Verteilzentrale betreibt. Die Limmattaler Stimmbevölkerung hat mit 82 Prozent deutlich ja gesagt zu diesem zukunftsweisenden Entscheid.

2016 Ausbau Regiowärme

Mit einer Energieabgabe von rund 260 Gigawattstunden Wärme und einer Netzlänge von über 84 Kilometern im Endausbau 2045 wird Limeco Regiowärme zu den zehn grössten Schweizer Fernwärmenetzen gehören. Die gesamte CO₂-Einsparung wird bei mehr als 60’000 Tonnen pro Jahr liegen, weil viele kleine fossile Verbrennungsheizungen überflüssig werden. Der Ausbau begann 2016 und ist eine Erfolgsgeschichte.