Die Zentralheizung fürs Limmattal

Limeco Regiowärme ist die Fernwärme fürs Limmattal. Eine saubere und sichere Energie, denn sie wird weder aus fossilen Brennstoffen erzeugt noch vom anderen Ende der Welt hertransportiert. Als Hauptquelle dient die Abwärme der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) in Dietikon. Das garantiert eine sichere Versorgung auf Jahre hinaus. Also eine sinnvolle und nachhaltige Lösung, denn Regiowärme nutzt Energie, die bereits vorhanden ist – die in unserem Abfall.

So kommt Regiowärme von der KVA ins Haus

Limeco Regiowärme kommt so bequem und sicher ins Haus wie Strom aus der Buchse. Als zentrale Energiequelle dient die Abwärme der KVA in Dietikon. Sie heizt das Wasser auf 90 bis 110 Grad auf, das in unterirdischen und gut isolierten Rohrleitungen zirkuliert – ein geschlossener Kreislauf mit Vor- und Rücklauf. Eine Wärmeübergabestation (Wärmetauscher) verbindet das Versorgungsnetz mit der hausinternen Wärmeverteilung. Regiowärme eignet sich auch fürs Brauchwarmwasser und sogar zum Kühlen.

Limeco Regiowärme: von der KVA in Dietikon in Form von heissem Wasser durch unterirdische Leitungen in die angeschlossenen Liegenschaften

Sie funktioniert die Wärmeübergabe

Regionaler Abfall verbrennt in der KVA in Dietikon bei rund 1000 Grad Celsius. Die Wärme treibt zuerst einen Stromgenerator an, danach speist sie via Wärmetauscher das Regiowärmenetz. Pumpen leiten das heisse Wasser durch unterirdische Leitungen in die angeschlossenen Gebäude im Limmattal. Im Keller erfolgt die Wärmeübergabe ans Heizsystem des Hauses. Die platzsparende und geräuscharme Hausstation besteht aus Wärmetauscher, Wärmezähler, Regelventil, Regler und Fernleittechnik.

Limeco Regiowärme: Prinzipschema der Wärmeübergabe in einer angeschlossenen Liegenschaft

Limeco Regiowärme: Prinzipschema der Wärmeübergabe in einer angeschlossenen Liegenschaft

Smarte Lösung für Spitzenlasten

Um möglichst viel CO₂-neutrale Abwärme nutzen zu können und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, setzt Limeco mit Gas betriebene Heisswasserkessel ein. Damit lassen sich die Spitzenlasten an sehr kalten Wintertagen abdecken. Die Kessel sind flexibel ausgelegt, sodass sie sich mit Gas, erneuerbarem Gas oder Öl betreiben lassen.

Wassertanks als Spitzenlast-Akkus

Limeco installierte auf dem Areal der KVA in Dietikon riesige Wassertanks, die wie Akkus funktionieren: Sie speichern bis zu 110 Grad heisses Wasser, das bei Bedarf – also bei Spitzenlasten – ins Versorgungsnetz eingespeist wird. Dank dieser Reserve kann Limeco auf einen Teil der extern zugeführten Energie verzichten und so die CO₂-Neutralität stärken.

Schon die Römer nutzten Fernwärme

Fernwärme ist eine altbekannte und erprobte Technologie, die bereits die Römer nutzten: Sie leiteten beispielsweise heisses Wasser aus Thermalquellen in ihre Gebäude und nutzen die Wärme als eine Art Fussbodenheizung. Eines der ersten Fernwärmenetze der Neuzeit entstand in den 1880er Jahren in New York. Die Technologie hat sich in den Jahren von ineffizienten Dampfsystemen hin zu Heisswassersystemen entwickelt.

Transportiert wird die thermische Energie in einem wärmegedämmten, meist unterirdischen Rohrsystem, einem sogenannten Wärmenetz. Ein Fernwärmesystem besteht aus verschiedenen Hauptkomponenten: der Wärmequelle, dem mit Heisswasser betriebenen Wärmenetz samt Pumpstationen und Hausanschlüssen sowie den Hausstationen, die die Wärme geregelt an die Gebäudeheizung abgeben.