Stéphane Mächler über den Ausbau von Limeco Regiowärme: 2017 konnten 39 neue Wärmelieferverträge abgeschlossen werden.
Stéphane Mächler ist Leiter Erneuerbare Energien von Limeco

Absatz heisse Regiowärme 2008 bis 2017

Regiowärme ist eine Erfolgsgeschichte – trotz eines kleinen statistischen Dämpfers: Gegenüber dem Vorjahr ist die abgesetzte Wärmemenge ab der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) gesunken, von 26'752 auf 25'520 MWh. Grund waren Projektverzögerungen im Ausbau der Versorgungsleitungen, wodurch der Zusammenschluss der KVA als Energiequelle mit den neu gebauten Versorgungsleitungen nicht stattfinden konnte. Limeco konnte die Versorgungslücke im Dietiker Gebiet Gjuch/Fondli mit einer CO2-neutralen Heizzentrale überbrücken.

CO2-neutrales Heizprovisorium
2017 wurden zwölf Heizungsanlagen erfolgreich auf Regiowärme umgestellt.

Der Geschäftsbereich Erneuerbare Energien wächst stark. Das Team umfasst aktuell fünf Mitarbeitende. Im Berichtsjahr konnte es 39 neue Wärmelieferverträge mit einer Anschlussleistung von 6,1 MW abschliessen. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 3'100 t gegenüber Heizöl. 2017 wurden zwölf Heizungsanlagen erfolgreich auf Regiowärme umgestellt. 

Ausbau Limeco Regiowärme

Der Ausbau des Regiowärmenetzes für die Erschliessung des Limmattals läuft auf Hochtouren: 

– Baustart in Dietikon
– Baufreigabe für Versorgungsleitungen von Dietikon nach Spreitenbach AG
– Baufreigabe für Teilabschnitte in Dietikon
– Baufreigabe Teilabschnitt Entsorgungszentrum Richi bis Zentrum Geroldswil

Mit dem Newsletter «Regiowärme Kompakt» informiert Limeco die Stakeholder über die Bautätigkeit. Aktuelle Infos über die einzelnen Baustellen sind auf der Website veröffentlicht.