Meilensteine Limeco

Seit 1959 im Limmattal verankert

Als Regiowerks fürs Limmattal entsorgt, behandelt und verwertet Limeco Abfall und Abwasser sowie die dabei anfallenden Rückstände und betreibt ein Regiowärmenetz – zweckmässig, möglichst wirtschaftlich, umweltfreundlich und gesetzeskonform. 

2018
Gesamtausbau Limeco Regiowärme

Mit dem Gesamtausbau des Regiowärmenetzes erschliesst Limeco weitere Gemeinden des Limmattals: Schlieren, Urdorf und Spreitenbach. Die CO2-Einsparung im Gesamtausbau beträgt 67'000 Tonnen. Jahr für Jahr!

Versorgungsgebiet Limeco Regiowärme
Versorgungsgebiet Limeco Regiowärme
2018
Landkauf Coop-Areal

Deutliches Ja der Stimmbürger gibt Planungssicherheit. Am 10. Juni 2018 stimmte die Bevölkerung der acht Trägergemeinden mit einer deutlichen Mehrheit von 82% dem Landkauf zu. Der Landkauf ermöglicht es Limeco, die Planung der verschiedenen Projekte anzugehen. Um das Jahr 2035 ist ein Ersatzneubau der heutigen Kehrichtverwertungsanlage (KVA) nötig und die Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) steht an.

Zur Medienmitteilung

2018
Kapazitäts- und Standortplanung

Am 16. Januar 2018 bestätigt die Baudirektion den KVA-Standort Dietikon mit einer Kapazität von 160'000 Jahrestonnen ab 2034 (Neubau der KVA). Dies ermöglicht einen ökonomischen Betrieb und die Versorgung des Limmattals mit Fernwärme.

2017
Ausbau Limeco Regiowärme

Limeco erweitert das Regiowärmenetz und erschliesst grosse Teile des Limmattals: Dietikon, Geroldswil, Oetwil a.d.L., Weiningen, Unter- und Oberengstringen profitieren von der ökologischen, weil CO2-neutralen Wärme aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA). Der Ausbau bis 2030 kostet rund 100 Millionen Franken. Im Januar 2017 erfolgt der Spatenstich in Dietikon. 

2016
Beteiligung Swisspower AG

Als erste Gesellschaft aus der Abwasser- und Entsorgungswirtschaft wird Limeco Aktionärin der Swisspower AG. Mit der Aufnahme von Limeco bündelt Swisspower die Interessen der städtischen Energieversorgungs- und Entsorgungswirtschaft weiter und kann so noch stärker die Bedeutung der kommunalen und städtischen Unternehmen in die Öffentlichkeit tragen.

www.swisspower.ch

2014
Beteiligung Biogas Zürich AG

Die acht Trägergemeinden führen die einheitliche Bioabfallsammlung ein. Aus den 6'000 Tonnen Limmattaler Bioabfall wird im Vergärwerk Werdhölzli klimaneutrales Biogas und hochwertiger Dünger. Limeco hebt die eigene Kompostieranlage in Dietikon auf und beteiligt sich mit 10% an der Betreibergesellschaft Biogas Zürich AG. Die anderen zwei Partner sind ERZ Entsorgung + Recycling Zürich und Energie 360°.

www.biogas-zuerich.ch
www.bioabfall-limmattal.ch

2013
Beteiligung ZAV AG

Limeco gründet zusammen mit vier weiteren Partner die ZAV Recycling AG und die ZAV AG. Die Beteiligung beträgt 11,1%. Aufgrund der verschärften Situation von Marktkehricht
(Bauabfall, Abfall aus Gewerbe und Industrie) nimmt ZAV Zürcher Abfallverwertung eine zunehmend wichtigere Dienstleisterposition ein, um die fünf Kehrichtheizkraftwerke im Kanton Zürich mit genügend Abfall zu versorgen. 

www.z-a-v.ch

2012
Vierfache Zertifizierung

Limeco erreicht die Zertifizierung für das Risikomanagementsystem nach dem internationalen Standard ONR 49001. Es ist das vierte Zertifikat innerhalb des Integrierten Managementsystems (Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz). Mit der vierfachen Zertifizierung erreicht Limeco das im Jahr 2002 gesteckte Ziel des Total Quality Management. 

2012
Ausbau Abwasserreinigungsanlage

Einweihungsfeier für die für 70 Mio. Franken modernisierte Abwasserreinigungsanlage. Die Planung hat vier Jahre, der Umbau acht Jahre gedauert. Die neue ARA in Dietikon gehört zu den modernsten Abwasserreinigungsanlagen in Europa. Am Limmatfest, dem Tag der offenen Tür, strömen 3'000 Besucherinnen und Besucher aufs Areal.

www.limmatfest.ch 

2010
Interkommunale Anstalt

90% der Limmattaler Stimmbevölkerung sagen Ja zum Wechsel der Rechtform: Aus dem Zweckverband «Kläranlageverband Limmattal» wird die Interkommunale Anstalt Limeco. Mit dem neuen Namen erhält Limeco auch ein neues Erscheinungsbild. 

2009
Kalte Fernwärme

Limeco nutzt zusammen mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich die Wärme des Limmattaler Abwassers. Wärmepumpen entziehen die Energie und heizen damit den Dietiker Stadtteil Limmatfeld. Dank der sogenannten kalten Fernwärme spart die Energiestadt Dietikon jährlich über 1 Mio. l Heizöl ein (Endausbau).

2008
Zertifizierung naturmade basic

Das Kehrichtheizkraftwerk in Dietikon gehört zu den schweizweit ersten drei Anlagen, deren Strom- und Wärmeproduktion mit dem Energie-Label «naturemade basic» zertifiziert ist. Das Schweizer Qualitätszeichen zeichnet ökologisch produzierte Energie aus. 

www.naturemade.ch

2005
Konsortialvertrag Zürcher Abfallverwertung

Das Forum Zürcher Abfallverwertung (ehemals Zürcher Abfallverwertungs-Verbund) ist die Zusammenarbeitsebene der fünf Betreiber von Kehrichtheizkraftwerken im Kanton Zürich. Gemeinsam betreiben sie elf Verbrennungslinien an fünf Standorten mit einer Kapazität von insgesamt 780'000 Tonnen pro Jahr. Zum ZAV gehören: Limeco, Zweckverband Kehrichtverwertung Zürcher Oberland KEZO Hinwil, Zweckverband für Abfallverwertung im Bezirk Horgen, Stadtwerk Winterthur und ERZ Entsorgung + Recycling Zürich.

www.z-a-v.ch

1993
Erstausbau Kehrichtverwertungsanlage

Erster Ausbau der Ofenlinie 1 und der Ofenlinie 2 (1995). 

1985
Inbetriebnahme Fernwärme

Inbetriebnahme der lokalen Fernwärmeversorgung in Dietikon

1975
Inbetriebnahme Schlammverwertungsanlage

Inbetriebnahme der Schlammverwertungsanlage mit eigener Entwässerung

1969
Bau Kehrichtverwertungsanlage

Bau der Kehrichtverwertungsanlage in Dietikon, Inbetriebnahme im Jahr 1971. 

1961
Bau Abwasserreinigungsanlage

Spatenstich zum Bau der Abwasserreinigungsanlage in Dietikon. Die Anlage wird 1967 in Betrieb genommen. 

1959
Gründung Gemeindeverband

Acht Trägergemeinden gründen den Gemeindeverband Kläranlage Limmattal: Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil a.d.L., Schlieren, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen.