Umweltbericht Regiowärme 2025

Das Fernwärmenetz von Limeco versorgt das Limmattal mit umweltfreundlicher Energie, indem es primär CO₂-neutrale Abwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) in Dietikon nutzt. Über ein gut isoliertes Leitungsnetz werden Haushalte und Betriebe in zehn Gemeinden mit Limeco Regiowärme beliefert: Dietikon, Oberengstringen, Unterengstringen, Weiningen, Geroldswil, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Urdorf, Spreitenbach und Killwangen. Zusätzlich beliefert ein Dampfnetz zwei Liegenschaften in Dietikon mit Dampf für Produktions- und Heizzwecke. Limeco bietet drei Produkte in unterschiedlicher ökologischer Wertigkeit an:

  • Standard (mindestens 90% CO₂-neutral)
  • Pur (100% CO₂-neutral)
  • Pur+ (100% CO₂-neutral inkl. Zertifikat «naturemade resources star»)

Die aktuell fünf Energiequellen von Limeco Regiowärme sind:

  • KVA (78,41%)
  • Gas biogen (10,71%)
  • Gas fossil (8.83%)
  • Wärmepumpe Weiningen (1,79%)
  • Heizöl (0,26%)

Mit dem planmässigen Ausbau des Fernwärmenetzes stieg der Gesamtabsatz 2025 auf 172’797 MWh, das entspricht rund 23% mehr als im Vorjahr. Weil in Spitzenlastphasen zusätzlich Erdgas und Heizöl zum Einsatz kamen, ergaben sich rund 4103 Tonnen CO₂-Emissionen. Damit der maximale fossile Anteil beim Standardprodukt trotz wachsender Nachfrage eingehalten werden konnte, hat Limeco frühzeitig reagiert und rund 10,4 GWh 100 % Schweizer Biogas beschafft. Der CO₂-neutrale Anteil beim Standard-Produkt bleibt damit über 90%.

Limeco treibt den Ausbau konsequent weiter und schafft zusätzliche Redundanzen in der Erzeugung. Bereits im Winter 2026/2027 soll ein weiterer Heizwasserkessel mit 20 MW in Betrieb gehen.

In Hinblick auf den Umweltschutz leistet Limeco mit der Produktion von Fernwärme einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung und Energieeffizienz des Limmattals.