Fernwärme ist umweltfreundliche Regiowärme

Geschäftsbericht 2014

Limeco will das Gebiet zwischen Spital Limmattal (Schlieren) und Shoppi Tivoli (Spreitenbach) verstärkt mit Regiowärme versorgen. «Sofern bauliche Synergien mit der Limmattalbahn genutzt werden können, ist der ökologische Mehrwert riesig», schreibt Jean-Pierre Balbiani, Präsident des Verwaltungsrats von Limeco und Stadtrat in Dietikon, im aktuellen Geschäftsbericht.

Regiowärme ist CO2-neutral und nutzt mehrheitlich erneuerbare Quellen, nämlich die Abwärme aus dem Kehrichtheizkraftwerk und der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Dietikon. 2014 flossen mehr als 13 Milliarden Liter Abwasser in die ARA. Zusammen mit den EKZ entzieht Limeco dem Abwasser die Wärme und heizt damit den neuen Stadtteil Limmatfeld. So spart die Energiestadt Dietikon jährlich mehrere Millionen Liter Heizöl ein.

Das Kehrichtheizkraftwerk verwertete über 86'000 Tonnen brennbaren Abfall. Daraus entsteht zuerst Regiowärme fürs Industriequartier Silbern, dann Regiostrom, mit dem sich der Bedarf von 19'000 Haushalten decken lässt. Limeco Regiostrom ist mit dem Label «naturemade basic» ausgezeichnet, dem Schweizer Qualitätszeichen für klimaschützende Energien.

Kontakte

Patrik Feusi, Geschäftsführer
Direktwahl 044 745 64 18, patrik.feusi@limeco.ch

Gabriela Kofel, Assistentin der Geschäftsleitung
Direktwahl 044 745 64 16, gabriela.kofel@limeco.ch

Limeco Portrait

Limeco wurde im Jahre 1959 gegründet. Die Interkommunale Anstalt befindet sich im Besitz der Gemeinden Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil a.d.L., Schlieren, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen. Die Gesundheit der Bevölkerung schützen, die Natur im Limmattal bewahren und die Umwelt sauber halten – das ist der Kernauftrag von Limeco, die dafür eine Abwasserreinigungsanlage, ein Kehrichtheizkraftwerk und ein Regiowärmenetz betreibt.